Die Kunst des Räucherns

„Am Anfang war das Feuer und der Rauch…

Ganz gleich wie lange die Menschheit schon auf dieser Erde lebt, die Kultur des Räucherns ist sicherlich eine der ältesten belegten rituellen Handlungen der Menschen.

Es ist anzunehmen, dass noch lange bevor wir Menschen uns die Pflanzen nutzbar machten, das Räuchern von Duftstoffen, die erste Art des bewussten Erzeugens von Duft war, denn Feuer zu machen, ist bekanntlich eine der ältesten und wichtigsten „Erfindungen“ des Menschen. Und schon zu Urzeiten ist sicherlich auch fein duftendes Holz ins Feuer geworfen worden, wobei man merkte, dass dieser rauchende Duft die Stimmung der Menschen rund um das Lagerfeuer zu beeinflussen vermochte.“

Auszug aus Fred Wollner, Räucherwerk und Ritual – Die vergessene Kunst des Räucherns

Räuchern – Klassisch oder modern

Die Tradition des Räucherns hat bereits vor Jahrhunderten aus dem fernen Orient seinen Weg auch zu uns gefunden. Ursprünglich wurden Räuchermischungen vor allem zu religiösen Anlässen genutzt. Man war und ist der Annahme, dass die zum Räuchern genutzten Kräuter und Zutaten heilende, reinigende Wirkungen besitzen. Außerdem werden die edlen, exotischen Düfte zum Meditieren eingesetzt.

Räucherwerk – Die verschiedenen Formen

Vermutlich aus Indien stammt die Sitte, Räuchermischungen zu einer zähen Paste zu verarbeiten, um diese im Anschluss an lange, dünne, getrocknete Pflanzenfasern zu reiben. Nachdem diese Stäbchen getrocknet wurden, können sie in einen eigens dafür vorgesehenen Räucherstäbchenhalter gesteckt und angezündet werden. Allerdings darf ein Räucherstäbchen nicht offen brennen, sondern sollte nur langsam glimmen. Auch die verbleibende Asche wurde ursprünglich weiter genutzt.

In ähnlicher Form, jedoch ohne ein zusätzliches Medium, funktionieren Räucherkegel. Dabei handelt es sich um kleine Kegel aus Räuchermasse, die direkt auf eine feuerfeste Unterlage gestellt werden. Zum Räuchern werden die Spitzen der Kegel angezündet und kurz brennen gelassen. Dann wird die Flamme gelöscht und die Räucherkegel glimmen vollständig ab

In traditioneller Form werden Räuchermischungen aus den ursprünglichen Materialien zusammen gemischt. Das Ergebnis ist ein unterschiedlich lockeres, farbiges Gemisch verschiedener, getrockneter, loser Zutaten. Diese werden zumeist auf eine spezielle Kohletablette zum Räuchern gelegt. Zur Vorbereitung wird die Kohle entzündet und in ein Räuchergefäß gesetzt. Dann wird die Räuchermischung direkt auf die glühende Kohle gestreut.

Fazit zum Räucherwerk

Moderne Räuchermischungen führen diese Tradition weiter und zwar anhand der Nutzung alternativer Duftstoffe. Diese werden entweder einzeln extrahiert oder in Kombination mit weiteren Zutaten angeboten. Vor allem stimmungsvolle Düfte sind aktuell sehr beliebt und sie werden genutzt zum Entspannen, Ausruhen, Einschlafen und für die sinnliche Gestaltung besonderer Anlässe wie Feierlichkeiten und vieles mehr.

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Die Kunst des Räucherns

„Am Anfang war das Feuer und der Rauch…

Ganz gleich wie lange die Menschheit schon auf dieser Erde lebt, die Kultur des Räucherns ist sicherlich eine der ältesten belegten rituellen Handlungen der Menschen.

Es ist anzunehmen, dass noch lange bevor wir Menschen uns die Pflanzen nutzbar machten, das Räuchern von Duftstoffen, die erste Art des bewussten Erzeugens von Duft war, denn Feuer zu machen, ist bekanntlich eine der ältesten und wichtigsten „Erfindungen“ des Menschen. Und schon zu Urzeiten ist sicherlich auch fein duftendes Holz ins Feuer geworfen worden, wobei man merkte, dass dieser rauchende Duft die Stimmung der Menschen rund um das Lagerfeuer zu beeinflussen vermochte.“

Auszug aus Fred Wollner, Räucherwerk und Ritual – Die vergessene Kunst des Räucherns

Räuchern – Klassisch oder modern

Die Tradition des Räucherns hat bereits vor Jahrhunderten aus dem fernen Orient seinen Weg auch zu uns gefunden. Ursprünglich wurden Räuchermischungen vor allem zu religiösen Anlässen genutzt. Man war und ist der Annahme, dass die zum Räuchern genutzten Kräuter und Zutaten heilende, reinigende Wirkungen besitzen. Außerdem werden die edlen, exotischen Düfte zum Meditieren eingesetzt.

Räucherwerk – Die verschiedenen Formen

Vermutlich aus Indien stammt die Sitte, Räuchermischungen zu einer zähen Paste zu verarbeiten, um diese im Anschluss an lange, dünne, getrocknete Pflanzenfasern zu reiben. Nachdem diese Stäbchen getrocknet wurden, können sie in einen eigens dafür vorgesehenen Räucherstäbchenhalter gesteckt und angezündet werden. Allerdings darf ein Räucherstäbchen nicht offen brennen, sondern sollte nur langsam glimmen. Auch die verbleibende Asche wurde ursprünglich weiter genutzt.

In ähnlicher Form, jedoch ohne ein zusätzliches Medium, funktionieren Räucherkegel. Dabei handelt es sich um kleine Kegel aus Räuchermasse, die direkt auf eine feuerfeste Unterlage gestellt werden. Zum Räuchern werden die Spitzen der Kegel angezündet und kurz brennen gelassen. Dann wird die Flamme gelöscht und die Räucherkegel glimmen vollständig ab

In traditioneller Form werden Räuchermischungen aus den ursprünglichen Materialien zusammen gemischt. Das Ergebnis ist ein unterschiedlich lockeres, farbiges Gemisch verschiedener, getrockneter, loser Zutaten. Diese werden zumeist auf eine spezielle Kohletablette zum Räuchern gelegt. Zur Vorbereitung wird die Kohle entzündet und in ein Räuchergefäß gesetzt. Dann wird die Räuchermischung direkt auf die glühende Kohle gestreut.

Fazit zum Räucherwerk

Moderne Räuchermischungen führen diese Tradition weiter und zwar anhand der Nutzung alternativer Duftstoffe. Diese werden entweder einzeln extrahiert oder in Kombination mit weiteren Zutaten angeboten. Vor allem stimmungsvolle Düfte sind aktuell sehr beliebt und sie werden genutzt zum Entspannen, Ausruhen, Einschlafen und für die sinnliche Gestaltung besonderer Anlässe wie Feierlichkeiten und vieles mehr.

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